Sonntag, 3. Juli 2011
Acht
marina w., 03:09h
Immer ein bisschen Kind bleiben. Immer ein bisschen bunt bleiben. Und das Wichtigste: Nie ganz erwachsen werden. Das tun was einem Spaß macht, auch wenn's aus'm Rahmen fällt. Kindlich sein und trotzdem nicht naiv. Mit beiden Beinen im Leben stehen und seifenblasenpustend in der Ecke sitzen und einfach nur fasziniert sein von dem bunten Lichtspiel auf den zarten Kugeln. Wir sollten uns unsere Wunder erhalten. Je älter wir werden, desto kleiner und überschaubarer scheint uns die Welt. Regenbögen sind keine bunten Zeichnungen mehr von Engeln und Donner bedeutet nicht, dass "der Himmelpapa schimpft". Wolken sind keine Zuckerwattekleckse mehr und die kleinen Wachsengel in Omas Küche weinen nicht wirklich, wenn man böse war.
Wir sind zumindest laut unserer eigenen Definition, rationale Wesen. Wir entwickeln uns weiter und konsturieren schlüssigere, beweisbare Theorien darüber, wie die Welt funktioniert. Mit jeder neuen Gesetzmäßigkeit stirbt eine weitere Illusion. Am Ende, wenn wir ohne Wunder sind, sind wir verloren. Denn was ist absurder, als das Leben an sich? Es liegt an uns die Welt mit Wundern zu füllen und sie zu erhalten. Es soll nicht so sein, dass wir im Unwissen selig weiter vor uns hin träumen. Es soll so sein, dass wir, obwohl wir wissen wie die Welt funktioniert, uns trotzdem noch für die Vorstellung einer Wunderwelt, in der Stoffbroccolis Mathilde heißen und auf Autos namens Emil acht geben, begeistern können.
Phantasie steht niemals im Kontrast zur rationalen Welt, sie stellt eine enorme Bereicherung für die Welt dar und erfüllt sie mit Wundern.
Wir sind zumindest laut unserer eigenen Definition, rationale Wesen. Wir entwickeln uns weiter und konsturieren schlüssigere, beweisbare Theorien darüber, wie die Welt funktioniert. Mit jeder neuen Gesetzmäßigkeit stirbt eine weitere Illusion. Am Ende, wenn wir ohne Wunder sind, sind wir verloren. Denn was ist absurder, als das Leben an sich? Es liegt an uns die Welt mit Wundern zu füllen und sie zu erhalten. Es soll nicht so sein, dass wir im Unwissen selig weiter vor uns hin träumen. Es soll so sein, dass wir, obwohl wir wissen wie die Welt funktioniert, uns trotzdem noch für die Vorstellung einer Wunderwelt, in der Stoffbroccolis Mathilde heißen und auf Autos namens Emil acht geben, begeistern können.
Phantasie steht niemals im Kontrast zur rationalen Welt, sie stellt eine enorme Bereicherung für die Welt dar und erfüllt sie mit Wundern.
... comment