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Sonntag, 3. Juli 2011
Acht
marina w., 03:09h
Immer ein bisschen Kind bleiben. Immer ein bisschen bunt bleiben. Und das Wichtigste: Nie ganz erwachsen werden. Das tun was einem Spaß macht, auch wenn's aus'm Rahmen fällt. Kindlich sein und trotzdem nicht naiv. Mit beiden Beinen im Leben stehen und seifenblasenpustend in der Ecke sitzen und einfach nur fasziniert sein von dem bunten Lichtspiel auf den zarten Kugeln. Wir sollten uns unsere Wunder erhalten. Je älter wir werden, desto kleiner und überschaubarer scheint uns die Welt. Regenbögen sind keine bunten Zeichnungen mehr von Engeln und Donner bedeutet nicht, dass "der Himmelpapa schimpft". Wolken sind keine Zuckerwattekleckse mehr und die kleinen Wachsengel in Omas Küche weinen nicht wirklich, wenn man böse war.
Wir sind zumindest laut unserer eigenen Definition, rationale Wesen. Wir entwickeln uns weiter und konsturieren schlüssigere, beweisbare Theorien darüber, wie die Welt funktioniert. Mit jeder neuen Gesetzmäßigkeit stirbt eine weitere Illusion. Am Ende, wenn wir ohne Wunder sind, sind wir verloren. Denn was ist absurder, als das Leben an sich? Es liegt an uns die Welt mit Wundern zu füllen und sie zu erhalten. Es soll nicht so sein, dass wir im Unwissen selig weiter vor uns hin träumen. Es soll so sein, dass wir, obwohl wir wissen wie die Welt funktioniert, uns trotzdem noch für die Vorstellung einer Wunderwelt, in der Stoffbroccolis Mathilde heißen und auf Autos namens Emil acht geben, begeistern können.
Phantasie steht niemals im Kontrast zur rationalen Welt, sie stellt eine enorme Bereicherung für die Welt dar und erfüllt sie mit Wundern.
Wir sind zumindest laut unserer eigenen Definition, rationale Wesen. Wir entwickeln uns weiter und konsturieren schlüssigere, beweisbare Theorien darüber, wie die Welt funktioniert. Mit jeder neuen Gesetzmäßigkeit stirbt eine weitere Illusion. Am Ende, wenn wir ohne Wunder sind, sind wir verloren. Denn was ist absurder, als das Leben an sich? Es liegt an uns die Welt mit Wundern zu füllen und sie zu erhalten. Es soll nicht so sein, dass wir im Unwissen selig weiter vor uns hin träumen. Es soll so sein, dass wir, obwohl wir wissen wie die Welt funktioniert, uns trotzdem noch für die Vorstellung einer Wunderwelt, in der Stoffbroccolis Mathilde heißen und auf Autos namens Emil acht geben, begeistern können.
Phantasie steht niemals im Kontrast zur rationalen Welt, sie stellt eine enorme Bereicherung für die Welt dar und erfüllt sie mit Wundern.
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Donnerstag, 30. Juni 2011
Sieben
marina w., 15:09h
Blaue Silberschmetterlinge an den Ohren. Euphorisierte, mit Adrenalin vollgepumpte Endorphinbläschen, die schreiend im Kreis rennen und dabei "wuhu" singen, im Gefühl. Holprige Achterbahnen, die sagen: "schau mich blos nicht so genau an, ich könnte schon ziemlich morsch sein unter meinem bunten Lack", im Kopf, der mit den kindlich-naiv wirkenden Haarspangen dekoriert ist. Dazu hier und dort kleine Turbulenzen in der Magengegend, die manchmal selbst nicht genau wissen, weshalb sie dort jetzt so ziehen - vor Glück oder Angst oder beidem. Wie man sich von außerhalb sieht, kann man im Moment noch nicht sagen. Ob die Welle auf der man sich befindet, die perfekte ist, wird sich erst im Nachhinein herausstellen, wenn sie überhaupt jemals endet. Eines steht aber fest: Wer die Welle nicht ausharrt und sie vorher bricht, kann hinterher nur darüber sinnieren, sein Leben nicht in vollen Zügen ausgekostet zu haben, als er die Gelegenheit dazu hatte. Was es in diesen Zeiten aber vor allem zu Bedenken gilt: Nur nicht zu viel denken. Auskosten! Schmachten! Genießen! Freuen! Angst haben! Verliebt sein! Lieben! Es geht um's Ganze und zwar um's Gefühl. Man sollte das mit der Selbstreflexion in den Innerichchaoshochphasen gar nicht erst versuchen. Sie bremst lediglich aus; Und manchmal ist es gar das Unvernünftigste vernünftig zu sein.
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Dienstag, 7. Dezember 2010
Sechs
marina w., 16:08h
5:10 Uhr der Wecker piept penetrant zu meiner Rechten. Kurzer allmorgendlicher Schock - verschwommener Blick auf die digitale Anzeige meines Weckers; Wecker um 5 Minuten nachstellen - 5 Minuten Restdösen ist besser als nichts. 5:15 Uhr: Noch verwirrter als vor 5 Minuten. Das schrille Kreischen beendet. Ich nehme mir vor ab morgen konsequent zu sein und gleich beim ersten Klingeln aufzustehen – meine Konsequenz diesbezüglich zeigt sich jedoch lediglich durch die konsequente Nichteinhaltung dieses täglich neubeschlossenen Vorsatzes. Ungeschickt nach der Brille getastet, die sich irgendwo auf dem Nachttisch befinden muss und dann die Frühautomatik einschalten: Heizung anmachen; Licht einschalten; geblendet sein; Licht ausmachen; noch orientierungsloser als vorher den dunklen Gang entlang zum Bad tapsen; Licht im Bad einschalten; geblendet zurück auf den Gang taumeln und die vorher vergessenen Handtücher aus dem Schrank nehmen; am Spiegel vorbei, bewusst den Blick hinein vermeidend, auf die Klobrille gesetzt; nach 5 Minuten intensiver Tagesplanung feststellen, dass man nicht aufs Klo gemusst hätte; duschen; abtrocknen; Haare föhnen – dabei auf Klodeckel sitzen und feststellen, dass Position äußerst ungeschickt ist, so wie die Tage vorher bereits auch schon – natürlich erst nachdem die Füße eingeschlafen sind; tauben Fußes schreite ich nun also mit Zahnbürste im Mund durch die Wohnung, sehe auf meinem täglichen Rundgang den Sessel, verliebe mich jeden Tag auf’s neue in ihn; lass' mich hineinplumpsen; starr' mit apathischem Zahnpastaschaumgesicht ins Leere bis der Blick zufällig abschweift und auf die Uhr fällt – 6:10 Uhr: „Mist Mist Mist spät dran“ „Anziehen, Kämmen, Sachen packen… hopp hopp hopp“; panisch durch die Wohnung laufen; anziehn; kämmen, Tasche packen, überstürzt die Treppe hinunterhetzen; im Laufschritt Richtung Bushaltestelle: „Hoffentlich komm ich noch pünktlich“; gerade noch rechtzeitig ankommen; einsteigen; sitzen; Stöpsel rein; Musik an; Hirn aus.
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Fünf
marina w., 16:08h
Welche Sorte Mensch hätten's denn gern? Darf's auch a bissl a gröbere sein? Wollen's lieber die mit der bunten Plastikhaut und den schrillen Farben, oder sind's eher der bewusste Typ, dem's vor allem auf die Inhaltsstoffe ankommt? Hauptsach' mager is', Fettränder schneid' mer notfalls weg. Hauptsach' es schmeckt. Welche Attribute verlangen Sie Ihrem Subjekt der Begierde denn ab? Welche Sorte Mensch, passt zu Ihnen? Welche Sorte Mensch sind Sie?
Ist nicht erst vor Kurzem ein Gesetz in Kraft getreten, in welchem festgelegt wurde, dass die Hersteller alle Inhaltsstoffe ihrer Erzeugnisse auf dem jeweiligen Produkt gut sichtbar für die Verbraucher anbringen müssen? Wer hat dann mein Inhaltsstoffschild vergessen? Oder... wenn es nicht vergessen wurd, wo zur Hölle ist es dann? Vielleicht an einer Stelle, die nur für Ausserichmenschen gut sichtbar ist. Wie das Phänomen mit dem Finger, der auf alles außer sich selbst zeigen kann... - Ich will wieder in den Stuhlkreis von damals: Selbskonzept - Wenn Sie ein Tier wären, welches Tier wären Sie dann und warum? (Beschränken Sie sich dabei auf Eigenschaften, welche Sie sich selbst aktuell zuschreiben) Die nächste Frage lautet: Welches Tier würden Sie gerne sein, und warum? (Beziehen Sie sich auf gewünschte Attribute.) Nette Anreize zur Selbstreflexion. Welches Tier ich bin? Eines von der schlimmsten Sorte: Mensch. Welches Tier ich gerne wär? Eines von der besten Sorte: Mensch. Nicht nur irgendein Mensch - eben der Mensch der ich bin. Aber zu welcher Sorte gehört man? Gibt es überhaupt verschiedene Sorten? Setzen wir Menschen nicht alles daran nicht als Menschen sondern als INDIVIDUEN wahrgenommen zu werden? Wer Fehler macht, ist schließlich auch "nur ein Mensch" - "Nur ein Mensch" will aber niemand sein. Jeder will ein bestimmter Mensch sein. Ich auch. Jeder ist ein bestimmter Mensch. Ich auch. Aber welcher? Was steht auf meinem Inhaltsstoffschild?
Jap. Das kommt also heraus, wenn der Innerichmensch, sich überlegt wer er sein könnte, wer er ist und wer er sein mag. Ob das bereits etwas über ihn aussagt? Wir wissen es nicht. Wir schmunzeln nur darüber unter Verwendung des Krankenschwesternplurals und gehen mit dem erfolgreichen Siegerlächeln, von jemandem der weiss, dass wir heute bereits Stuhlgang hatten, schlafen.
Ist nicht erst vor Kurzem ein Gesetz in Kraft getreten, in welchem festgelegt wurde, dass die Hersteller alle Inhaltsstoffe ihrer Erzeugnisse auf dem jeweiligen Produkt gut sichtbar für die Verbraucher anbringen müssen? Wer hat dann mein Inhaltsstoffschild vergessen? Oder... wenn es nicht vergessen wurd, wo zur Hölle ist es dann? Vielleicht an einer Stelle, die nur für Ausserichmenschen gut sichtbar ist. Wie das Phänomen mit dem Finger, der auf alles außer sich selbst zeigen kann... - Ich will wieder in den Stuhlkreis von damals: Selbskonzept - Wenn Sie ein Tier wären, welches Tier wären Sie dann und warum? (Beschränken Sie sich dabei auf Eigenschaften, welche Sie sich selbst aktuell zuschreiben) Die nächste Frage lautet: Welches Tier würden Sie gerne sein, und warum? (Beziehen Sie sich auf gewünschte Attribute.) Nette Anreize zur Selbstreflexion. Welches Tier ich bin? Eines von der schlimmsten Sorte: Mensch. Welches Tier ich gerne wär? Eines von der besten Sorte: Mensch. Nicht nur irgendein Mensch - eben der Mensch der ich bin. Aber zu welcher Sorte gehört man? Gibt es überhaupt verschiedene Sorten? Setzen wir Menschen nicht alles daran nicht als Menschen sondern als INDIVIDUEN wahrgenommen zu werden? Wer Fehler macht, ist schließlich auch "nur ein Mensch" - "Nur ein Mensch" will aber niemand sein. Jeder will ein bestimmter Mensch sein. Ich auch. Jeder ist ein bestimmter Mensch. Ich auch. Aber welcher? Was steht auf meinem Inhaltsstoffschild?
Jap. Das kommt also heraus, wenn der Innerichmensch, sich überlegt wer er sein könnte, wer er ist und wer er sein mag. Ob das bereits etwas über ihn aussagt? Wir wissen es nicht. Wir schmunzeln nur darüber unter Verwendung des Krankenschwesternplurals und gehen mit dem erfolgreichen Siegerlächeln, von jemandem der weiss, dass wir heute bereits Stuhlgang hatten, schlafen.
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Vier
marina w., 16:07h
Alle Zeichen stehen auf Neubeginn. Ein neuer Abschnitt beginnt. Und wie immer war ich auch diesesmal fest bei meiner Entscheidung überzeugt: Dieser Abschnitt wird besser als alles andere bisher. Und jetzt, wo die Schienen alle in Richtung Ziel festgestellt wurden, sitz ich klägliches Persönchen hier und fange an mir nostalgisch den letzten Abschnitt zurückzuwünschen. Retrospektiv wirkt alles immer soviel schöner als man es wirklich empfunden hat. Es werden so viele neue Sachen auf mich zu kommen. Ich weiss nicht genau, was mich erwartet. Vielleicht war die Entscheidung doch nicht die Richtige? Was wenn ich es nicht schaffe? Zweifel nagen bis in die Grundpfeiler meiner Persönlichkeit, alles wird angezweifelt, selbst das Anzweifeln an sich. "Kleiner jämmerlicher Feigling", dacht ich mir, "langsam sollt ich's doch besser wissen." Ist schließlich nicht der erste Beginn der auf mich zukommt, wird wohl kaum der letzte sein. - Nun, mir bleibt nichts anderes übrig: Ich werde also so tun, als wäre ich tapfer und erwachsen, und hör auf zu jammern, versprochen. Ein bisschen Zusammenreissen hat noch keinem geschadet und schließlich ist es ja auch so, dass Feigheit nichts damit zu tun hat, wie du dich in einer bestimmten Situation fühlst. Feigheit steht auch in keinerlei Relation mit Panik und Angst, mit denen du vor gewissen Situationen zu kämpfen hast. Feig bist du dann, wenn die Angst dich hindert, das zu tun was du willst. Feig bist du dann, wenn die Panik dich lähmt und du in alten Begebenheiten stagnierst, um dich nicht weiter bewegen zu müssen. Wir alle haben Angst, vor neuen Herausforderungen, die zwangsweise mit der persönlichen Entwicklung auf uns zu kommen. Die meisten Menschen kennen es wohl, die kleinen auflodernden Panikschübe kurz vor einem Neubeginn. Wir sind Menschen, es liegt in unserer Natur, dass wir uns weiterentwickeln - gleichzeitig liegt die Angst vor Unbekannten dort aber auch tief verwurzelt. Mutig sind die, die den Schritt wagen, obwohl sie sich ängstlich und unsicher fühlen. Es kommt nicht darauf an, was du fühlst vor den ersten holprigen Schritten auf deinem neuen Pfad - Was wirklich zählt ist, dass du sie machst und dabei neue Wege beschreitest.
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Drei
marina w., 16:06h
Die umgangssprachliche Ruhe vor dem Sturm ist bei genauerer Betrachtung ein Widerspruch in sich. Gehen wir davon aus, dass der Sturm unser dramaturgischer Höhepunkt wovon auch immer ist. Wer würde ein Buch lesen wollen in dem bis zum Höhepunkt nichts passiert? Wer würde solchen Sex haben wollen? Es würde nie zum Höhepunkt kommen können, weil jeder das Interesse verlieren würde, ob am Buch oder am Akt bleibt jetzt optional. Der Sturm bliebe also aus. Somit wäre diese Ruhe auch nicht besagte Ruhe vor einem Sturm, sondern pure Stagnation einer Situation. Und eine solche Stagnation als "Ruhe vor dem Sturm" zu bezeichnen, zeugt von hoffnungslos verklärten Pseudooptimisten, die jederzeit bereit sind den besseren Zeiten entgegenzufiebern, ihr momentanes Jammertal aber mit selbstmitleidigem Blick betrachten. Wer gern das Opfer spielt, der wird nie der Held. Und vom Warten allein wird nichts bewegt werden. Parallelen dieser Selbstmitleidsuhler zu bestimmten Glaubensrichtungen sind erschreckend naheliegend, aber nicht beabsichtigt. Wobei man sie bei genauerer Betrachtung wiederum nicht von der Hand weisen kann. Aber zurück zum Ausgangspunkt: Die Ruhe vor dem Sturm. Warum sollte sich jemand hinsetzen und sich über die Richtigkeit, Genauigkeit, Trefferquote einer solch kleinen, niedlichen, allgemeinbekannten und oftverwendeten Redewendung Gedanken machen? Weil dieser jemand gerade feststellt, dass diese kleine, niedliche Ruhe der Redewendung korrekterweise die Ruhe nach dem Sturm sein müsste. Diese ist weit niederschmetternder und zu Passivität verdammender als alles was mir im Moment einfällt.
Was passiert nach dem Sturm? Was kommt nach dem Höhepunkt? Das Buch endet dort. Tagelang fiebert man mit den Protagonisten, man fiebert dem Höhepunkt entgegen, man hofft und ist gespannt. Und wenn man es dann geschafft hat stellt sich bei einem guten Buch sofort die Sehnsucht nach einer Fortsetzung ein. Ist eine solche nicht vorhanden, wird man in den ersten Stunden nach Beendigung des Buches eine seltsame kleine Leere in sich spüren, weil man die Zeit in der man gelesen hätte erst wieder anderweitig füllen muss. Bei Büchern ist das kein weiter tragisches Erlebnis. Nach dem Sex führt diese Phase durchaus zu stillschweigend peinlichen Momenten. Im Optimalfall wurde der ultimative Höhepunkt von beiden Beteiligten erreicht, nun liegen sie verschwitzt mit verlegenem Blick nebeneinander und niemand weiss so Recht, was er sagen soll. Hier haben wir wieder die seltsame Leere die sich einstellt. Im Fall Liebesakt macht sich diese schon durchaus weitreichender bemerkbar. Aber was ist mit den Stürmen denen man nicht minuten- bzw. stunden- oder tagelang entgegenfiebert? Was ist mit den Höhepunkten denen man wochen-, monate- oder jahrelang entgegenfiebert, auf die man vielleicht sogar sein ganzes Leben gewartet hat? Was ist mit den großen Wendepunkten in unseren Leben? Nennen wir es Pseudowendepunkte, weil meistens reden wir uns ein, es müssten unsere großen persönlichen Wendepunkte sein, und wenn sich nach Erreichung unserer Ziele eben besagte Leere einstellt, handelt es sich nicht um ein kurzes persönliches Unwohlsein, sondern es sind die Phasen in denen wir am meisten an uns zweifeln. Soll es das jetzt gewesen sein? Habe ich dafür so hart gearbeitet? Habe ich darauf solange gewartet? Hat sich jetzt etwas verändert? Dieses Gefühl der Leere kann am Anfang dieser Phase zu richtig tiefgreifenden Krisen führen.
Ein "gesunder" Mensch wird anfangen sich neu zu orientieren. Es werden neue Ziele gesetzt, die es als Nonplusultra zu erreichen gilt. Man fängt wieder an zu fiebern. Wir Menschen brauchen das Hoffen und Fiebern mehr als die Höhepunkte und Wendestellen. Im Grunde artet es in eine einzige große Selbstverarsche aus. Es ist wie mit dem Spielzeug, dass man unbedingt haben will. Kaum hat man es bekommen, wird es uninteressant. Wir sollten anfangen uns diesen Effekt bewusst zu machen. Wir müssen lernen, dass das Streben zu den Höhepunkten die eigentliche Erfüllung unserer Wünsche ist. Der Weg ist das Ziel. Es klingt abgedroschen. Es ist so ausgelutscht. Aber genau das müssen wir uns immer wieder vor Augen halten: Wir haben zwar ein Ziel, aber es gilt die Zeit in der wir das Ziel erreichen wollen zu genießen, weil entpuppt sich unser monumentaler Wendepunkt wieder mal als kleine Kunststoffnachbildung, wird die Leerlaufphase hinterher ausbleiben. Wir werden keine depressiven Gammelphasen mehr brauchen. Wir müssen uns klarmachen, dass die besseren Zeiten auf die wir warten, genau jetzt sind. Wir müssen unsere Zeit nutzen. Genau jetzt. Und nicht irgendwann später. Wir sind jung und frei und ohne Verpflichtungen. Uns steht die Welt offen. Eine "irgendwann wird alles besser"-Einstellung steht uns nicht - Also weg damit! Wir wollen keine Ruhe, weder davor noch danach, wir wollen fiebern, wir wollen hoffen und leben. Und das Scheitern und die Höhepunkte nehmen wir mit wie sie kommen. Abgerechnet wird dann am Schluss! Und wenn es, wie Kettcar behauptet, wirklich nur ein Nullsummenspiel war, gehen wir halt mit der Teilnehmerurkunde heim. Es wäre nicht meine erste :D. In diesem Sinne: Seas!
Was passiert nach dem Sturm? Was kommt nach dem Höhepunkt? Das Buch endet dort. Tagelang fiebert man mit den Protagonisten, man fiebert dem Höhepunkt entgegen, man hofft und ist gespannt. Und wenn man es dann geschafft hat stellt sich bei einem guten Buch sofort die Sehnsucht nach einer Fortsetzung ein. Ist eine solche nicht vorhanden, wird man in den ersten Stunden nach Beendigung des Buches eine seltsame kleine Leere in sich spüren, weil man die Zeit in der man gelesen hätte erst wieder anderweitig füllen muss. Bei Büchern ist das kein weiter tragisches Erlebnis. Nach dem Sex führt diese Phase durchaus zu stillschweigend peinlichen Momenten. Im Optimalfall wurde der ultimative Höhepunkt von beiden Beteiligten erreicht, nun liegen sie verschwitzt mit verlegenem Blick nebeneinander und niemand weiss so Recht, was er sagen soll. Hier haben wir wieder die seltsame Leere die sich einstellt. Im Fall Liebesakt macht sich diese schon durchaus weitreichender bemerkbar. Aber was ist mit den Stürmen denen man nicht minuten- bzw. stunden- oder tagelang entgegenfiebert? Was ist mit den Höhepunkten denen man wochen-, monate- oder jahrelang entgegenfiebert, auf die man vielleicht sogar sein ganzes Leben gewartet hat? Was ist mit den großen Wendepunkten in unseren Leben? Nennen wir es Pseudowendepunkte, weil meistens reden wir uns ein, es müssten unsere großen persönlichen Wendepunkte sein, und wenn sich nach Erreichung unserer Ziele eben besagte Leere einstellt, handelt es sich nicht um ein kurzes persönliches Unwohlsein, sondern es sind die Phasen in denen wir am meisten an uns zweifeln. Soll es das jetzt gewesen sein? Habe ich dafür so hart gearbeitet? Habe ich darauf solange gewartet? Hat sich jetzt etwas verändert? Dieses Gefühl der Leere kann am Anfang dieser Phase zu richtig tiefgreifenden Krisen führen.
Ein "gesunder" Mensch wird anfangen sich neu zu orientieren. Es werden neue Ziele gesetzt, die es als Nonplusultra zu erreichen gilt. Man fängt wieder an zu fiebern. Wir Menschen brauchen das Hoffen und Fiebern mehr als die Höhepunkte und Wendestellen. Im Grunde artet es in eine einzige große Selbstverarsche aus. Es ist wie mit dem Spielzeug, dass man unbedingt haben will. Kaum hat man es bekommen, wird es uninteressant. Wir sollten anfangen uns diesen Effekt bewusst zu machen. Wir müssen lernen, dass das Streben zu den Höhepunkten die eigentliche Erfüllung unserer Wünsche ist. Der Weg ist das Ziel. Es klingt abgedroschen. Es ist so ausgelutscht. Aber genau das müssen wir uns immer wieder vor Augen halten: Wir haben zwar ein Ziel, aber es gilt die Zeit in der wir das Ziel erreichen wollen zu genießen, weil entpuppt sich unser monumentaler Wendepunkt wieder mal als kleine Kunststoffnachbildung, wird die Leerlaufphase hinterher ausbleiben. Wir werden keine depressiven Gammelphasen mehr brauchen. Wir müssen uns klarmachen, dass die besseren Zeiten auf die wir warten, genau jetzt sind. Wir müssen unsere Zeit nutzen. Genau jetzt. Und nicht irgendwann später. Wir sind jung und frei und ohne Verpflichtungen. Uns steht die Welt offen. Eine "irgendwann wird alles besser"-Einstellung steht uns nicht - Also weg damit! Wir wollen keine Ruhe, weder davor noch danach, wir wollen fiebern, wir wollen hoffen und leben. Und das Scheitern und die Höhepunkte nehmen wir mit wie sie kommen. Abgerechnet wird dann am Schluss! Und wenn es, wie Kettcar behauptet, wirklich nur ein Nullsummenspiel war, gehen wir halt mit der Teilnehmerurkunde heim. Es wäre nicht meine erste :D. In diesem Sinne: Seas!
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Zwei
marina w., 16:06h
Wie romantisch! Was gibt es schöneres als erquickendes Vogelzwitschern am Morgen? Wenn die ersten Frühlingssonnenstrahlen in ihrer alles erleuchtenden Pracht schon in aller Frühe durchs Fenster fallen, um die ersten Sommersprößchen auf der Nase zu kitzeln; wenn sich gegen Mittag dann der perfekt inszenierte Himmel in seiner vollendeten Pracht über unseren Köpfen im schier endlos scheinendem Babyblau entfaltet hat; wenn sich kleine Zuckerwattewölkchen in diesen perfekten Aquarellhintergrund mit dem hellen gelben Klecks in der Mitte, einfügen; wenn die Bäume erste Knospen ansetzen und die ganze Welt, die einen umgibt anfängt sich mit neuem Leben zu füllen und zu sprießen; wenn dieser dramaturgisch aufgebaute Tag dann auch noch mit einem gigantischen Sonnenuntergang, der den Horizont in herrlichstem rot, orange, violett und rosa erstrahlen lässt, endet; was, frage ich, gibt es schöneres, als diese Ausgeburten des Frühlings? diese natürliche Operationalisierung von Romantik? Hachja wie einem dabei das Herz aufgehen könnte...
Okay, ab jetzt switchen wir bitte wieder auf Realität. Vielleicht liegts an meiner pauschalen Antihaltung gegenüber massenkonformem Verhalten. Ja, ich gesteh mir hier ein, dass ein klein bisschen "hauptsache anders" auch in mir steckt. Aber ich gestehs mir dementsprechend auch zu. Und im Grunde glaube ich, dass alle Menschen ein klein wenig "hauptsache anders" in sich haben - die einen mehr, die anderen weniger, die ganz anderen wissen es nur nicht noch nicht. Verschiedene psychologische Theorien bestätigen meine These, dass es in der Natur des Menschen liegt nach Individualität zu streben. Deshalb verstehe ich es nicht, warum grade beim Thema "Romantik" alle Einheitsbreiler stolz darauf sind quasi im eigenen Saft vor sich dahin zu dümpeln.
Um es einmal überspitzt auszudrücken: Eben jenes, oben beschriebene "erquickende Vogelgezwitscher" ist grad am Samstagmorgen nach einer durchzechten Partynacht, eher ein ultimativer Störfaktor bezüglich des eigenen Schlafs. Und selbst der größte Schönreder, kann sich den Pollenflug der durch das "sich mit neuem Leben [...] füllen und [...] sprießen" entsteht nicht schönreden wenn er beispielweise einer der betroffenen Menschen ist, die unter diversen Allergien diesbezüglich leiden. Wie gesagt, es sind überspitze Beispiele. Aber wieso sollte man ins Negative nicht überspitzen dürfen, wenns in die andere Richtung doch auch so wunderherrlich funktioniert?
Ich bin kein Schlechtreder und Miesmacher. Ganz im Gegenteil: Leute die mich kennen, werden bestätigen können, dass ich einer der wenigen Menschen bin, die sich wirklich, wahrhaft und aufrichtig mit kindlicher Naivität, eben über Kleinigkeiten wie z.B. Sonnenschein, gute Musik, ein nettes Gespräch, einen guten Witz, eine geniale Idee,... freuen können. Aber solche klischeehaften, überkitschten Darstellungen des ganzen, z.B. des Frühlings, geben mir das Gefühl an diesem Schwulst ersticken zu müssen. Es hört sich so an, wie sich alte abgestandene, mit Gold umrahmte, rote Samtsofas anfühlen müssen. Es erschlägt einen. Nein, ich kanns nicht verallgemeinern. Es erschlägt speziell mich. Genauso wie mich das zuvor erwähnte Samtsofa erschlagen würde.
Ich sehe mich als Verfechterin einer modernen neuen Trivialvorstellung von Romantik. Romantik ist für mich etwas sehr emotionales. Es hat immer ausschlaggebend mit einer Person zu tun, in die man verliebt ist, die man liebt. Es sind diese Momente, in denen einem klar wird wie sehr man für jemanden empfindet, in denen man sich quasi selbst für einen Moment daran erinnert und vor Freude und Glück platzen könnte. Und gerade wenn man sich liebt, sollten solche Momente doch nicht, von irgendwelchen "besonderen Umwelteinflüssen" ausgelöst werden müssen. Die Umstände für Romantik sind meiner Meinung nach, also absolut unbedeutend und dementsprechend kann man Romantik auch nicht auf spezielle Umstände verallgemeinern. Und nun nochmal zum frühlingshaften Anfang zurück: Natürlich freue ich mich auch über das tolle Wetter. Und die aufblühende Natur. Und die damit verbundene gute Laune. Aber wie vorher erwähnt: Romantisch ist anders.
Der klügste Österreicher, der im ersten Blog schon zitiert wurde, meinte dass tendenziell, der erste Blogeintrag der beste ist und es anschließend konstant bergab geht. Zuerst dachte ich, wenn der erste der beste ist und wenn man aufhören sollte wenn es am Schönsten ist, würde der erste auch der einzige bleiben. Aber anlässlich einer Diskussion heute bezüglich eben diesen Themas: Der Romantik, konnte ich den Drang zu Nummer zwei nicht unterdrücken. Und außerdem: Ist das Nichtniveau (von Niveau kann im ersten Gedankenerguss ja nicht die Rede sein :D) (wobei das Gegenteil von Nichtniveau im umgekehrten Fall nicht Niveau ist) (wer das sagt? Ich! Weil ich habs erfunden! ^^) erst ruiniert, schreibt es sich ganz ungeniert. In diesem Sinne, freut euch auf weiterer Gedankenergüsse meinerseits. Adios.
Okay, ab jetzt switchen wir bitte wieder auf Realität. Vielleicht liegts an meiner pauschalen Antihaltung gegenüber massenkonformem Verhalten. Ja, ich gesteh mir hier ein, dass ein klein bisschen "hauptsache anders" auch in mir steckt. Aber ich gestehs mir dementsprechend auch zu. Und im Grunde glaube ich, dass alle Menschen ein klein wenig "hauptsache anders" in sich haben - die einen mehr, die anderen weniger, die ganz anderen wissen es nur nicht noch nicht. Verschiedene psychologische Theorien bestätigen meine These, dass es in der Natur des Menschen liegt nach Individualität zu streben. Deshalb verstehe ich es nicht, warum grade beim Thema "Romantik" alle Einheitsbreiler stolz darauf sind quasi im eigenen Saft vor sich dahin zu dümpeln.
Um es einmal überspitzt auszudrücken: Eben jenes, oben beschriebene "erquickende Vogelgezwitscher" ist grad am Samstagmorgen nach einer durchzechten Partynacht, eher ein ultimativer Störfaktor bezüglich des eigenen Schlafs. Und selbst der größte Schönreder, kann sich den Pollenflug der durch das "sich mit neuem Leben [...] füllen und [...] sprießen" entsteht nicht schönreden wenn er beispielweise einer der betroffenen Menschen ist, die unter diversen Allergien diesbezüglich leiden. Wie gesagt, es sind überspitze Beispiele. Aber wieso sollte man ins Negative nicht überspitzen dürfen, wenns in die andere Richtung doch auch so wunderherrlich funktioniert?
Ich bin kein Schlechtreder und Miesmacher. Ganz im Gegenteil: Leute die mich kennen, werden bestätigen können, dass ich einer der wenigen Menschen bin, die sich wirklich, wahrhaft und aufrichtig mit kindlicher Naivität, eben über Kleinigkeiten wie z.B. Sonnenschein, gute Musik, ein nettes Gespräch, einen guten Witz, eine geniale Idee,... freuen können. Aber solche klischeehaften, überkitschten Darstellungen des ganzen, z.B. des Frühlings, geben mir das Gefühl an diesem Schwulst ersticken zu müssen. Es hört sich so an, wie sich alte abgestandene, mit Gold umrahmte, rote Samtsofas anfühlen müssen. Es erschlägt einen. Nein, ich kanns nicht verallgemeinern. Es erschlägt speziell mich. Genauso wie mich das zuvor erwähnte Samtsofa erschlagen würde.
Ich sehe mich als Verfechterin einer modernen neuen Trivialvorstellung von Romantik. Romantik ist für mich etwas sehr emotionales. Es hat immer ausschlaggebend mit einer Person zu tun, in die man verliebt ist, die man liebt. Es sind diese Momente, in denen einem klar wird wie sehr man für jemanden empfindet, in denen man sich quasi selbst für einen Moment daran erinnert und vor Freude und Glück platzen könnte. Und gerade wenn man sich liebt, sollten solche Momente doch nicht, von irgendwelchen "besonderen Umwelteinflüssen" ausgelöst werden müssen. Die Umstände für Romantik sind meiner Meinung nach, also absolut unbedeutend und dementsprechend kann man Romantik auch nicht auf spezielle Umstände verallgemeinern. Und nun nochmal zum frühlingshaften Anfang zurück: Natürlich freue ich mich auch über das tolle Wetter. Und die aufblühende Natur. Und die damit verbundene gute Laune. Aber wie vorher erwähnt: Romantisch ist anders.
Der klügste Österreicher, der im ersten Blog schon zitiert wurde, meinte dass tendenziell, der erste Blogeintrag der beste ist und es anschließend konstant bergab geht. Zuerst dachte ich, wenn der erste der beste ist und wenn man aufhören sollte wenn es am Schönsten ist, würde der erste auch der einzige bleiben. Aber anlässlich einer Diskussion heute bezüglich eben diesen Themas: Der Romantik, konnte ich den Drang zu Nummer zwei nicht unterdrücken. Und außerdem: Ist das Nichtniveau (von Niveau kann im ersten Gedankenerguss ja nicht die Rede sein :D) (wobei das Gegenteil von Nichtniveau im umgekehrten Fall nicht Niveau ist) (wer das sagt? Ich! Weil ich habs erfunden! ^^) erst ruiniert, schreibt es sich ganz ungeniert. In diesem Sinne, freut euch auf weiterer Gedankenergüsse meinerseits. Adios.
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Eins
marina w., 15:59h
Kleinmarina ist grad hypereuphorisiert (entspricht einer Euphorisationsrate von über 50 % pro Minute) Warum? Weil sie ein kleines, überemotionssensibles Menschlein ist, das bereits auf kleine Schübe positiver Energie (z.B. in Form von schallwellenförmiger guter Laune) stark reagiert (z.B. mit unkoordiniertem herumspringen, klatschen,...). Und weil die Umstände grad nicht die besten sind, um dieser degressiv ansteigenden Euphorie das angemessene Maß an Tribut zu zollen, und das kleine Simple Mindchen grad mit einem Überschuss an Energie gesegnet ist, welchen es nun in Form von blogspezifischem (spezi-fisch xD) Getippsel abzubauen gilt, hat es, das kleine süße Ding, eben festgestellt, dass es während dem Satz hier den Faden verloren hat. Egal. Darum geht's nicht. Ich hab mir grad vorgenommen, meinen ersten Blogeintrag zu verfassen, und jetzt zieh ich das auch durch. Jawohl!
Ich hab keine Ahnung was man in sonen Blogeintrag so schreibt, standardmäßig. Vermutlich irgendwelche erwähnenswerten, im Idealfall sogar interessanten und besonderen Ereignisse aus seinem Leben, deren Extravaganz und Wichtigkeit man durch einen solchen Eintrag hier unterstreichen will. Andererseits steht da oben: In deinem Blog kannst du für alle sichtbar in deinem Profil deine Gedanken hinterlassen. Und die Tatsache, dass ich mir bewusst vorgenommen habe jetzt meinen ersten Blogeintrag zu schreiben, hat die Gedanken von vornherein vermutlich so arg in Richtung: "Ich schreibe meinen ersten Blogeintrag" gesteuert, dass es am Ende nur ein: "Was schreibe ich jetzt"-Eintrag werden kann. Dies gilt es ja zu vermeiden, stimmt meine vorangegangene These bezüglich des Inhalts von Blogeinträgen.
Da diese kleine Selbsterkenntnis vermutlich schon ein erster Schritt, in welche Richtung auch immer ist, bemüh ich mich ab jetzt darum, einen: "Ich schreibe auf keinen Fall einen "ich weiss nicht was in einem Blog zu stehen hat""-Eintrag zu zaubern. Jap. Hex! Hex! Nein. Ich meine, im Grunde ist es spätestens ab jetzt sowieso irrelevant auf welches Thema sich der sinnlose Wortschwall, seitens des Marinamenschleins, hier bezieht. Ich stelle fest, dass du es immerhin trotz dem Mangel an Inhalt bis hierhin gelesen hast, was nicht unbedingt für ein Interesse deinerseits an ansprechenden Inhalten in Blogs spricht. Das ist doch ein feines Thema: Warum zur Hölle liest du dir das hier durch? Klar könnte ein Nichtganzaufdenkopfgefallener (es ist mein Neologismus, ich werde ihn behalten und er wird mein Neologismus sein und ich werde ihn "Nichtganzaufdenkopfgefallener" nennen...) jetzt mit "HE. HE. (der Nichtganzaufdenkopfgefallene kommt offensichtlich aus Bayern, wie der aufmerksame Leser festgestellt haben dürfte) Owa du brauchst ja goa nix sagen, immerhin hockst du di her und schreibst den Mist, den ich grad les." argumentieren.
Und ja, ich muss gestehen, dies wäre ein durchaus berechtigter Einwand. Aber: Und nun kommen wir zum ausschlagebenden Punkt dieses Blogeintrags zurück: Ich hab mein hypereuphorisiertes Gemüt als Ausrede, das sich um diese Uhrzeit nicht anders zu helfen weiss, als seine Triebwünsche in Form von "dem ersten Blogeintrag" (werden die Generationen nach uns irgendwann einmal "dem ersten Blogeintrag" genausoviel (Pseudo-)Bedeutung wie wir heute "dem ersten Mal" beimessen?... Fragen über Fragen...) zu befriedigen. Und was is dein Vorwand fürs Weiterlesen? Na?
Mit diesem hochpseudophilosophischen Ansatz verabschiede ich mich nun aus meinem ersten Blog. Tut man das? Sich aus seinem Blog verabschieden? Hallo hab ich auch nicht gsagt. Egal. In diesem Sinne schließe ich mit einem Zitat des klügsten Österreichers, den ich kenne, ab: "Baba"
Ich hab keine Ahnung was man in sonen Blogeintrag so schreibt, standardmäßig. Vermutlich irgendwelche erwähnenswerten, im Idealfall sogar interessanten und besonderen Ereignisse aus seinem Leben, deren Extravaganz und Wichtigkeit man durch einen solchen Eintrag hier unterstreichen will. Andererseits steht da oben: In deinem Blog kannst du für alle sichtbar in deinem Profil deine Gedanken hinterlassen. Und die Tatsache, dass ich mir bewusst vorgenommen habe jetzt meinen ersten Blogeintrag zu schreiben, hat die Gedanken von vornherein vermutlich so arg in Richtung: "Ich schreibe meinen ersten Blogeintrag" gesteuert, dass es am Ende nur ein: "Was schreibe ich jetzt"-Eintrag werden kann. Dies gilt es ja zu vermeiden, stimmt meine vorangegangene These bezüglich des Inhalts von Blogeinträgen.
Da diese kleine Selbsterkenntnis vermutlich schon ein erster Schritt, in welche Richtung auch immer ist, bemüh ich mich ab jetzt darum, einen: "Ich schreibe auf keinen Fall einen "ich weiss nicht was in einem Blog zu stehen hat""-Eintrag zu zaubern. Jap. Hex! Hex! Nein. Ich meine, im Grunde ist es spätestens ab jetzt sowieso irrelevant auf welches Thema sich der sinnlose Wortschwall, seitens des Marinamenschleins, hier bezieht. Ich stelle fest, dass du es immerhin trotz dem Mangel an Inhalt bis hierhin gelesen hast, was nicht unbedingt für ein Interesse deinerseits an ansprechenden Inhalten in Blogs spricht. Das ist doch ein feines Thema: Warum zur Hölle liest du dir das hier durch? Klar könnte ein Nichtganzaufdenkopfgefallener (es ist mein Neologismus, ich werde ihn behalten und er wird mein Neologismus sein und ich werde ihn "Nichtganzaufdenkopfgefallener" nennen...) jetzt mit "HE. HE. (der Nichtganzaufdenkopfgefallene kommt offensichtlich aus Bayern, wie der aufmerksame Leser festgestellt haben dürfte) Owa du brauchst ja goa nix sagen, immerhin hockst du di her und schreibst den Mist, den ich grad les." argumentieren.
Und ja, ich muss gestehen, dies wäre ein durchaus berechtigter Einwand. Aber: Und nun kommen wir zum ausschlagebenden Punkt dieses Blogeintrags zurück: Ich hab mein hypereuphorisiertes Gemüt als Ausrede, das sich um diese Uhrzeit nicht anders zu helfen weiss, als seine Triebwünsche in Form von "dem ersten Blogeintrag" (werden die Generationen nach uns irgendwann einmal "dem ersten Blogeintrag" genausoviel (Pseudo-)Bedeutung wie wir heute "dem ersten Mal" beimessen?... Fragen über Fragen...) zu befriedigen. Und was is dein Vorwand fürs Weiterlesen? Na?
Mit diesem hochpseudophilosophischen Ansatz verabschiede ich mich nun aus meinem ersten Blog. Tut man das? Sich aus seinem Blog verabschieden? Hallo hab ich auch nicht gsagt. Egal. In diesem Sinne schließe ich mit einem Zitat des klügsten Österreichers, den ich kenne, ab: "Baba"
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